Silver Heroes – ein neuer Blick auf das Alter

Als Herbst des Lebens, als tristes Dasein auf der Parkbank am Ententeich – so haben wir das Alter noch gestern gesehen. Heute nimmt die Gesellschaft diese Lebensphase viel positiver wahr. Einer, der maßgeblich und ganz wörtlich zum neuen Bild vom Alter beiträgt, ist Karsten Thormaehlen. Der Fotograf rückt seit fast zehn Jahren und in verschiedenen Projekten Senioren ins rechte Licht. Fragen an einen, der immer wieder auszieht, das Alter neu zu entdecken.

Herr Thormaehlen, was sind das für Menschen, die Sie fotografieren? Was fasziniert Sie an ihnen?

Karsten Thormaehlen: Die Menschen, die ich suche und schließlich fotografiere, zeichnen sich durch besondere Qualitäten aus. Diese versuche ich in meinen Bildern herauszuarbeiten. Das sind ja keine Models, die etwas anpreisen und für ihren Einsatz bezahlt werden, sondern eigentlich ganz normale Leute, die, im Falle der Silver Heroes, die Liebe zu körperlicher Bewegung, Wettkampf, Geschwindigkeit, Action oder Abenteuer verbindet. Dass sie meist alle weit über 70 Lebensjahre zählen, ist eher nebensächlich.

Hatten Sie bei Ihren Modellen das Gefühl, es mit Menschen zu tun zu haben, die ihr Alter mit Freude angehen?

Karsten Thormaehlen: Ich finde, die Frage müsste lauten, ob dies Menschen sind, die endlich das tun können, was sie schon immer tun wollten, aber nie die Zeit und Muße dafür hatten. Sie gehen endlich ihr Leben, nicht ihr Alter an. Und das ist doch ein Grund zur Freude?!

Die Silver Heroes sind Sportler. Kann Sport helfen, auch im Alter selbstbestimmt und unabhängig zu bleiben?

Karsten Thormaehlen: Natürlich. Es ist ja seit Längerem bekannt, dass regelmäßige Bewegung ganz bestimmten Alterserscheinungen und -krankheiten vorbeugt. Wir sind evolutionsbedingt so „konstruiert“. Bewegung verbessert sogar die Gedächtnisleistung. Zu dieser Feststellung passt, dass viele uralte Menschen, die ich für das Projekt „Happy at hundred“auf der ganzen Welt treffe, entweder noch zu Hause bei ihren Familien oder in Altersheimen leben, die ein großes Bewegungs- und Freizeitangebot anbieten.

Denken Sie aufgrund Ihrer Fotoprojekte mit älteren Menschen manchmal an Ihr eigenes Alter? Welche Wünsche und welche Vorsätze haben Sie dabei?

Karsten Thormaehlen: Wie bereits angedeutet: Ich empfinde das Alter – auch mein eigenes – nicht als Phase, in die man irgendwann eintritt und die ein absehbares, nicht mehr allzu fernes Ende hat. Ich empfinde es mehr als Weg, auf dem ich zwar ein gutes Stück gegangen bin, auf dem es bis zum Ziel aber noch viele Abzweigungen gibt. Mein Wunsch wäre es, noch oft genug den Mut aufzubringen, den es braucht, um den graden Pfad zu verlassen.

 

 

 

 

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